Über Tantra sind viele Bücher geschrieben worden und auch auf unseren Webseiten gibt es eine Menge zu lesen. Viel über Tantra zu lesen kann bedeuten, sich in Kopfgymnastik zu trainieren, dabei Tantra aber nicht recht in das eigene Leben hereinzulassen. Tantra manifestiert sich nicht primär in Worten, sondern in erster Linie durch praktisches Üben, Umsetzen, Scheitern und Wieder-von-Neuem-versuchen. Alleine und mit anderen. Denn Tantra ist ein Trainingsprogramm, den Alltag zu leben.
Wenn Du Dich allerdings darauf einlässt, Deinen Körper Wissen durch Erfahrungen sammeln zu lassen, kannst Du in Büchern wertvolle Hinweise erhalten. Dazu gibt es jetzt auf den Seiten von No-Guru Hinweise auf
Literatur, die uns selber auf dem tantrischen Weg Unterstützung gibt bzw. gegeben hat.
Ein wichtiger Aspekt im tantrischen Leben ist die Meditation. Sie zu einem Teil des Alltags werden zu lassen kann eine unermessliche Bereicherung sein. Meditieren ist eine Sache der Übung. Wer sich bisher wenig mit dieser Thematik beschäftigt hat, kann in diesem Jahr bei drei Veranstaltungen im Hamburger VLI-Institut einen Eindruck gewinnen. Am 04. Juni, 27. August und am 22. Oktober 2008 ist dies möglich jeweils 18:15-20:15 unter Anleitung von Dr.Ute Prügner. Eine Empfehlung von unserer Seite. Das VLI-Institut ist in der Gotenstr. 6 nähe der S-Bahn-Haltestelle Hammerbrook. Der Eintritt ist frei, Spenden zu Gunsten SH 17. Karmapa sind willkommen.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um eine kurze und formlose Voranmeldung per Email an info@no-guru.net
Vor etwa 40 Personen hat die amerikanische Forscherin in Sachen weiblicher Sexualität, Deborah Sundahl, gestern abend im Hamburger Toulouse-Institut einen Vortrag zum Thema weiblicher Lust gehalten. Anschaulich und beispielhaft stellte die Amerikerikanerin dar, dass wir meist nur sehen, was wir sehen wollen. Ihr zentrales Thema, der weibliche G-Punkt, ein Organ, welches alleine schon 42 Drüsen hat, kommt im klassischen Anatomiebuch erst gar nicht vor. Es befindet sich nämlich im Eingangsbereich der weiblichen Vagina auf anatomischen Schautafeln oftmals einfach nur ein Loch oder mit anderen Worten - gar nichts.
Da dort, wo nichts sein, auch nichts rauskommen darf, sind sowohl Frauen als auch Männer irritiert, wenn Frau auf dem Höhepunkt ihrer Lust ejakuliert. Auch wenn die Lustflüssigkeit weder wie Urin aussieht, noch riecht oder schmeckt, kann es sich ja nur um Urin handeln, denkt das erschrockene Liebespaar, wenn in der Lust plötzlich alles feucht wird. Meist führt diese Irritation dazu, dass Frauen eine (sich auch muskulär manifiestierende) Abwehrhaltung gegenüber ihrer Lust einnehmen, diese nicht mehr zulassen. Denn Überschwemmungen sind nicht erwünscht.
Deborah Sundahl macht hier Mut, die Scheuklappen gegenüber der weiblichen Sexualorgane abzulegen und einen natürlicheren Umgang mit der Lust zu finden. Die Anwesenden dankten für den informativen und zugleich unterhaltsamen Vortrag mit langanhaltendem Applaus.
Wie sehen Menschen, die selber in heilenden Berufen tätig sind, die Tantra-Körperarbeit von No-Guru? Wir haben dazu einen Arzt für Allgemeinmedizin und eine Gestalttherapeutin um ihre Meinung gefragt. Was diese aus ihrer ärztlichen bzw. therapeutischen Sicht zum Potential der Tantra-Körperarbeit nach der No-Guru-Methode meinen, ist in der Rubrik
Meinung nachzulesen ...
Samstag, 3. Mai 2008
Eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben in allen seinen Facetten bietet das No-Guru Tantra-Jahrestraining. In diesem Konzept verbinden sich Erfahrungen in Einzel- und Gruppensessions, die in erster Linie praktischer Art sind und an jeder einzelnen Station des Programms mit dem Geist rückgekoppelt werden. Auf diese Weise wird immer die Einheit von Geist und Körper angesprochen und vertieft. Das Jahrestraining wendet sich an alle, die ihren Horizont erweitern möchten. Insbesondere gibt es hier für Menschen in Heilberufen (Arzte, Therapeuten) wertvolle Anregungen.
Weiterführende Informationen hier ...